Über mich
Esskompass - Chantalle Warncke

Moin.
Ich bin Chantalle Warncke. Ich lebe mit meinem Mann und unserer kleinen Tochter im wunderschönen Lübeck – einer Stadt, die für mich Ruhe, Nähe zum Meer und Lebensqualität verbindet.
Schon früh hat mich die Frage beschäftigt, wie Ernährung unser Wohlbefinden und Leben insgesamt beeinflusst, weshalb ich Ökotrophologie (B.Sc.) sowie im Masterstudium der Lebensmittelwissenschaften (M.Sc) studierte.
Mich hat schon immer interessiert, wie Produkte entwickelt werden, welche gesundheitlichen Auswirkungen sie auf Menschen haben (Stichwort 'Verbraucherschutz') und wie man Betroffene unterstützen kann, wenn es ihnen mit Lebensmitteln nicht gut geht.
Zunächst habe ich deshalb in der Entwicklung und im Qualitätsmanagement einer Gewürzmanufaktur begonnen. Dort lernte ich Lebensmittel aus wissenschaftlicher und praktischer Perspektive kennen.
Mit der Zeit wurde der Wunsch stärker, einen direkten Beitrag für die Gesundheit der Menschen zu leisten und ihre Lebensqualität nachhaltig zu verbessern. Deshalb entschied ich mich für die Ausbildung zur zertifizierten Ernährungsberaterin der DGE und begann die Arbeit mit Patienten. In Berlin war ich in einer Praxis für Ernährungsberatung tätig, mit Schwerpunkt Adipositas in Kooperation mit der MIC-Klinik für bariatrische Operationen.
Mit Beginn der Elternzeit zog ich Oktober 2024 in das wunderschöne Lübeck, von wo aus ich nun Online-Ernährungsberatung anbiete.
Für einen Körper, der nicht kämpft, sondern schaukelt.

Wofür ich stehe - mein Ansatz
Der Schutz von Verbrauchern ist mir wichtig
Ich finde: Jedem sollte ermöglicht werden, sich einfach gesund ernähren zu können. Es darf nicht vorausgesetzt werden, dass Verbraucher ihre eigenen Lebensmittelwissenschaftler sind. Darum ist mir Verbraucherschutz ein ernstes Herzensthema.
Warum ist Verbraucherschutz wichtig? Die Produktvielfalt steigt mit jedem Jahr, die Auswahl wird unübersichtlich. Zahlreiche Lebensmittel kommen mit Produktversprechen und attraktiven Verpackungen daher, die eine objektive Einschätzung für Verbraucher schwer machen. Insbesondere für Kinderernährung ausgewiesene Produkte enthalten oft zusätzlichen Zucker und sind für Kinder eher ungeeignet. Denn Lebensmittelhersteller haben stets das Interesse, billigere Zutaten zu nutzen und luststeigernde Geschmackserlebnisse zu schaffen.
Vieles hat sich schon getan: Zutatenverzeichnisse und Nährwerttabellen schaffen Transparenz, doch sind sie in der Anwendung nicht sehr einfach. Daher muss gesunde Ernährung für Verbraucher weiter vereinfacht werden.
Ernährung und Bewegung sind zwei Seiten einer Medaille
Ich finde: Eine Veränderung der Ernährung oder Bewegung allein reicht nicht. Stattdessen lassen sich tolle Ergebnisse erzielen, wenn beide Aspekte integriert werden - eine Kombination ist mir deshalb wichtig!
Das richtige Maß finden, mit Erfolgen motiviert bleiben: Wer etwas verändern will, muss sich selbst konsequent verändern. Das geht aber nur, wenn man sich realistische & geeignete Ziele setzt & Erfolge motivieren. Die Ernährung sollte genussvoll und alltagstauglich sein. Die Bewegung und Übungen müssen je nach Konstitution ausgesucht werden. Zu oft versuchen betroffene zu radikale Diäten und Sportübungen, die einerseits nicht durchgehalten werden und andererseits sogar gesundheitsschädlich sein können. Hier gilt: die individuell richtigen Dinge tun (je nach Situation führt Unterschiedliches zum Erfolg) und die Dinge richtig tun (denn 'halbgare' Versuche sind oft zum Scheitern verurteilt).
Integrierte Ansätze setzen sich durch: In Fachkreisen haben sich in vergangenen Jahren kombinierte Therapieansätze als Standard etabliert. Dennoch sind sowohl die Ausbildungen und Zertifizierungen für Ernährungstherapie und Bewegungstherapie, als auch die Abrechnung mit Krankenkassen getrennt. Zudem spaltet sich der Abrechnungsschlüssel in Therapieleistungen (verordnet, bei diagnostizierter Erkrankung unter § 43 SGB V durch KK größtenteils übernommen) und in Präventionsleistung (vorbeugend, nicht krankheitsbezogen, unter § 20 SGB V durch KK bezuschusst oder auf Jahresbudget erstattet.
Ich selbst bin zertifizierte Ernährungsberaterin (nach DGE) und habe einen Trainerschein B-Lizenz. Bewegungsempfehlungen lasse ich in jede Therapie einfließen. Zudem helfe ich Ihnen dabei, passend zu ihrer Krankenkasse das richtige Format zu finden: Prävention oder Therapie. Lassen Sie uns in einem kostenfreien Ersttermin schauen, was für Sie in Frage kommt.
Mit Internetwissen einen richtigen Umgang finden.
Ich finde: In den letzten Jahren hat im Aufwind der Social Media-, Fitness- und Ernährungstrends die Menge an Informationen eine völlig unüberschaubare Dimension erreicht. Und leider befinden sich zahlreiche Falschinformationen darunter.
Von Diätmythen und Nahrungsergänzung: Die meisten Patienten haben vor einer Ernährungsberatung bestimmte Internettrends ausprobiert und sind eher erfolglos zurückgeblieben. Von "Fett macht fett" (Low Fat Mythos) über "Zucker sind gefährliche Kohlenhydrate" (Low Sugar Mythos), "nach 18 Uhr essen ist ungesund" (Uhrzeit-Mythos), Frühstück ist die wichtigste Mahlzeit, viele kleine Portionen kurbeln den Stoffwechseln an, etc. - sie haben versucht mit Detox-Diäten den Körper zu reinigen, mit Superfoods die Gesundheit zu steigern oder mit Supplements (Nahrungsergänzungsmitteln) von Vitaminen, Mineralstoffen, Spurenelementen und Fettsäuren versucht ein Gleichgewicht in den Griff zu bekommen.
Internetwissen gemeinsam reflektieren: In der Ernährungsberatung ist mir wichtig, Internetwissen nicht zu verteufeln, sondern richtig einzuordnen. Oft kommen Informationen einigermaßen wissenschaftlich daher. Manchmal ist etwas dran, manchmal sind sie nur gut aufbereitet - Doch einfach zu erkennen ist es nicht. Darum ordne ich mit Menschen die ich begleite gerne ein, welche Inhalte wie angewendet Sinn machen und wo das Geld verschenkt bzw. was die Mühe nicht wert ist. Denn auch gut gemeinte Diäten oder Nahrungsergänzungen können schaden.
